Zuletzt aktualisiert: 4. August 2020

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Eine Bassbox liefert nicht nur präzise Töne, sondern ermöglicht spürbaren Film- und Musikgenuss. In tiefen Frequenzen werden kraftvoll Basstöne für immersive Klangerlebnisse abgespielt. Wie bei Konzerten spürst du so die Vibrationen im Körper widerhallen oder den Druck bei On-Screen Explosionen im Heimkino. Eine Bassbox fokussiert sich daher nicht nur aufs Hören, sondern besonders aufs Fühlen des Sounds.

Unser großer Bassbox Test 2020 soll dir helfen, den richtigen Subwoofer für dich zu finden. Ob du eine Bassbox mit oder ohne integriertem Verstärker benötigst, hängt vom Verwendungszweck ab. Wir haben beide Varianten miteinander verglichen und die jeweiligen Vor- und Nachteile aufgelistet, damit dir die Kaufentscheidung möglichst leicht fällt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Bassbox, auch Subwoofer genannt, unterstützt tiefe Frequenzen ab 20 Hz. Sie erzeugt klare Basstöne, deren Vibrationen du bei Konzerten oder Kinofilmen im ganzen Körper spürst.
  • Grundsätzlich unterscheidet man aktive und passive Subwoofer. Eine aktive Bassbox enthält einen integrierten Verstärker, ein passiver Subwoofer muss an externe Lautsprecher angeschlossen werden.
  • Die richtige Größe einer Bassbox orientiert sich immer an den Dimensionen des Aufstellungsortes. Grundsätzlich gilt, je größer der Raum, desto größer auch der Subwoofer und umso größer die Bassbox, desto kraftvoller der Basston.

Bassbox Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Allrounder-Bassbox

Der Mivoc Hype 10 G2 Subwoofer besitzt einen integrierten Verstärker und kann optimal in bestehende Heimkino- sowie Musikanlagen eingebaut werden. Bei dieser Bassbox der zweiten Generation wurden Verbesserungen vorgenommen, um brummende Störgeräusche zu minimieren. Mit einer Nennleistung von 120 Watt liefert er einen starken Bass. Die Trennfrequenz ist hierbei manuell regelbar, was mehr Finetuning ermöglicht und die gesamte Klangqualität verbessert.

Diese Bassbox ist die richtige für dich, wenn du einen aktiven Subwoofer für spürbare Basstöne zu einem budget-freundlichen Preis suchst, jedoch nicht auf hohe Qualität verzichten willst.

Die beste Heimkino-Bassbox

Die Onkyo SKW-208B Bassbox gibt Bassvibrationen nach unten in Richtung Boden ab. Durch diese Downfire-Funktionsweise vibrieren Böden und Wände. So bietet dieses Modell mit eingebautem Verstärker ein spürbares Filmerlebnis, Actionfilme wirken hautnah und Soundeffekte lebensechter. Der Membran-Durchmesser von 25 cm liefert raumfüllende Bassklänge, ideal fürs Heimkino. Das robuste Bassreflex Gehäuse ist außerdem mit einer Hochglanz-Front veredelt.

Für Heimkino-Liebhaber ist diese Bassbox die optimale Wahl, da die gesamte Bauweise darauf ausgelegt ist, deine Lieblingsfilme durch eindrucksvolle Bässe neu erleben zu können.

Die beste Auto-Bassbox

Die Kenwood Ksc-SW11 Bassbox ist hat eine Höhe von nur 7 cm, um unter Autositzen montiert werden zu können. Trotz kompakter Abmessungen liefert sie kräftige Basstöne mit regelbarer Grenzfrequenz, die das Auto zum Beben bringen. Grund dafür ist die spezielle Form der Membran, da diese oval anstatt rund ist. Der gesamte Innenraum des Autos wirkt hier als Resonanzkörper und verstärkt so die Lautstärke auf natürliche Weise.

Mit dieser Bassbox triffst du die richtige Wahl, um dein Auto aufzupeppen und auch außerhalb deiner eigenen vier Wände nicht auf klangvollen Bass verzichten zu müssen.

Die beste Musik-Bassbox

Für Musikfans sticht der Klipsch R-12SW Subwoofer mit seiner Leistung von 200 Watt hervor. Er ist in der Lage, lautere Töne als andere Modelle abzuspielen und bietet durch seine Frontfire-Lautsprecher, die ihre Schwingungen nach vorne abgeben, Basstöne in Konzertqualität. Trennfrequenz sowie Lautstärke können direkt am Gerät eingestellt werden, so wird die tonliche Anpassung an verschiedene Musikstile ermöglicht.

Möchtest du deine Musik in klarer Tonqualität und in einer Lautstärke wiedergeben, die du in der Magengegend wummern spürst, bist du mit dieser aktiven Bassbox bestens beraten.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Bassbox kaufst

Was ist eine Bassbox?

Eine Bassbox ist ein Tiefton-Lautsprecher. Im Gegensatz zu herkömmlichen Lautsprechern ist eine Bassbox speziell darauf ausgelegt, tiefe Töne zu verstärken. Der unterstützte Frequenzbereich liegt bei ca. 20 bis 150 Hz.

Diese niedrigen Frequenzen bringen die Membran der Bassbox zum Schwingen und so entstehen die spürbaren Bassvibrationen.

Bass Box-1

Die durch die Bassbox erzeugten Bassvibrationen spürst du bei einem Konzert im ganzen Körper. Im Kino spürst du auch die Vibrationen eines On-Screen Erdbebens.
(Bildquelle: unsplash.com / Vishnu R Nair)

Bassboxen werden in verschiedenen Bereichen verwendet:

  • Als Teil deiner Heimkinoausstattung liefert dir eine Bassbox immersive Film- und Klangerlebnisse, die du nicht nur hören, sondern auch spüren kannst.
  • Eine Hifi Bassbox lässt dich deine Lieblingsmusik in Konzertqualität genießen.
  • Auch im Auto musst du dank kompakter Bassboxen nicht auf einen kräftigen Bass verzichten.

Ist eine Bassbox dasselbe wie ein Subwoofer?

Ja, Bassbox und Subwoofer haben dieselbe Funktion, nämlich Töne der tiefen Frequenzen, die herkömmliche Lautsprecher nicht wiedergeben können, zu verstärken.

Das Wort “Subwoofer” kommt daher, dass die wiedergegebenen tiefen Töne unterhalb der unterstützten Frequenzen des Tieftöners (engl.: Woofer) einer herkömmlichen Soundanlage liegen. Wortwörtlich bedeutet “Subwoofer” daher “unterhalb des Tieftöners” und ist die englische Bezeichnung für “Bassbox”.

Welche Kabel benötigt eine Bassbox?

Eine Bassbox verlangt nach speziellen Niederfrequenz-Kabeln, die extra für die tiefen Frequenzen unter 100 Hz optimiert sind. Häufig vorkommende Störungen wie brummende Geräusche einer Bassbox können durch hochwertige Kabel vorgebeugt werden.

Aktive und passive Bassboxen benötigen unterschiedliche Kabel.

Für aktive Subwoofer benötigst du entweder ein Mono-Cinch-Kabel oder ein Y-Kabel, um dein Gerät mit Lautsprechern oder AV-Receivern zu verbinden. Für einen LFE(Low Frequency Effects)-Ausgang benötigst du ein Mono-Cinch-Kabel. Besitzt deine aktive Bassbox hingegen nur einen Stereo-Eingang, ist ein Y-Kabel für die Verbindung nötig.

Im Gegensatz dazu brauchen passive Bassboxen nur ein normales Lautsprecherkabel, um mit Verstärkern gekoppelt zu werden.

In welcher Größe soll ich eine Bassbox kaufen?

Orientiere dich hier an der Größe des Raums, in dem der Subwoofer aufgestellt wird. Grundsätzlich gilt, je größer das Gehäuse, desto leistungsstärker ist der Bass.

Stellst du die Bassbox also in deinem weitläufigen Wohnzimmer auf, so sollte sie entsprechend groß sein, um einen intensiven Raumklang zu ermöglichen. Ein Subwoofer in einem Auto fällt demnach kleiner aus.

Kleinere kompakte Modelle sind ab 10 kg zu finden, größere pompöse Geräte können 35 kg erreichen.

Was kostet eine Bassbox?

Der Preis einer Bassbox ist abhängig von verschiedenen Kriterien wie Leistung, Größe und Lautsprecher. Der preisliche Rahmen bewegt sich von knapp 70 bis hin zu 4000 Euro.

Passive Bassboxen besitzen keinen eingebauten Verstärker und sind daher billiger. Hier findest du das günstigste Modell für knapp 70 Euro, die Preisspanne geht bis hin zu 140 Euro.

Art Preisspanne
Passive Bassboxen ca. 70-140 €
Aktive Bassboxen ca. 130-4000 €

Aktive Bassboxen hingegeben haben einen integrierten Verstärker. Dadurch ist der Bass oftmals intensiver und die Tonqualität hochwertiger. Für eine aktive Bassbox musst du tiefer in die Tasche greifen. Hier beginnen die Angebote ab 130 Euro, Luxusmodelle kannst du für beinahe 4000 Euro erwerben.

Wo kann ich eine Bassbox kaufen?

Um eine Bassbox zu kaufen, hast du zwei Möglichkeiten: im Fachhandel in deiner Nähe oder bei Online-Anbietern. Im Fachhandel erwartet dich eine persönliche Beratung, erweiterter Service und du kannst Probe hören. Bei einem Online-Kauf hingegen sind die Preise oft niedriger.

Die folgenden Online-Anbieter sind am besten ausgestattet und sortiert:

  • Subwoofer.net
  • Hifi-Regler
  • Amazon
  • Media Markt
  • Idealo
  • Saturn
  • Elektrowelt 24

Welche Alternativen gibt es zu einer Bassbox?

Wenn du nicht bereit bist, mehrere hundert Euro für eine neue Bassbox auszugeben, so gibt es andere Möglichkeiten:

Alternative Beschreibung
Gebrauchtkauf Dank Verkaufsportalen wie Ebay oder willhaben ist es möglich, hochwertige und gut funktionierende Geräte für einen Teil des Originalpreises zu erstehen. So wird etwa ein Pioneer S-51W Aktiv Subwoofer (Originalpreis: 400 €) für 250 € angeboten.
Selbstbau Heimwerkerkönige können durch Eigeninitiative Geld sparen und die Bassbox genau auf individuelle Bedürfnisse zuschneiden. Hierbei ist allerdings Geschick und Vorwissen gefordert, daher ist diese Option nicht für jedermann geeignet.
Bassrolle Die Bassrolle ist ein alternatives Produkt zum klassischen Subwoofer und benötigt weniger Platz. Sie funktioniert ebenfalls als Verstärker der tiefen Töne, jedoch zu einem kleineren Preis.

Beachte allerdings immer deine Vorstellungen und Möglichkeiten. Eine Bassrolle ist zwar handlicher, kann jedoch nicht die gleiche Bassqualität liefern und nur erfahrene Bastler sollten die “Do It Yourself”-Option wählen, die in diesem Video kurz vorgestellt wird:

Entscheidung: Welche Arten von Bassboxen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir einen Subwoofer zulegen möchtest, gibt es zwei Arten, zwischen denen du unterscheiden musst:

  • Aktive Bassbox
  • Passive Bassbox

Beide Subwoofer-Arten bringen eigene Vor- und Nachteile mit sich. Welches Modell am besten deinen Erwartungen entspricht, hängt von deinem Budget ab und wofür du den Tiefton-Lautsprecher verwendet möchtest.

Im Folgenden haben wir eine Übersicht über die jeweilige Art des Subwoofer erstellt, um deine Entscheidung zu erleichtern.

Was zeichnet eine aktive Bassbox aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Ein aktiver Subwoofer verfügt über integrierte Verstärker bzw. Endstufen. Eine Endstufe verarbeitet das Signal, das an den Lautsprecher geleitet wird und verstärkt dieses. Je stärker eine Endstufe ist, desto kraftvoller sind auch Verstärker und folglich die Bassbox.

Vorteile
  • Integrierter Verstärker bzw. Endstufe
  • Einfache Installation und Handhabung
  • Verbessertes Klangerlebnis
  • Optimal geeignet für Heimkino und Musikanlage
Nachteile
  • Hohe Preisklasse
  • Eigene Stromversorgung benötigt
  • Ungeeignet als Auto-Subwoofer

Durch die verbauten Verstärker ist die aktive Bassbox nicht von der Leistung deiner bereits vorhanden Lautsprecher abhängig. Ihre Integration in deine bestehende Heimkino- oder Stereoanlage sowie die Handhabung ist verhältnismäßig einfacher, da diese Bassbox nur über das mitgelieferte Kabel angeschlossen werden muss.

Oftmals ist auch die Klangqualität besser, da du Regulierungen der Frequenzen direkt am aktiven Tieftöner vornehmen kannst. Diese Tieftöner eignen sich deshalb hervorragend für Film- und Musikgenuss im Wohnzimmer.

Für diese Leistungen ist allerdings ein Premium-Preis zu bezahlen.

Was zeichnet eine passive Bassbox aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Ein passiver Subwoofer besitzt keinen eingebauten Verstärker. Daher musst du ihn immer an einen externen Verstärker anschließen. Diese Art der Bassbox ist in ihrer Funktionsweise mit einem herkömmlichen Lautsprecher vergleichbar.

Vorteile
  • Niedrigere Preisklasse
  • Verminderte Brummgeräusche
  • Zubehör nachträglich variierbar
  • Geeignet für öffentliche Veranstaltungen und Auto-Soundsystems
Nachteile
  • Nicht alleinstehend verwendbar
  • Anschluss komplizierter
  • Auf bestimmte Frequenz festgelegt

Obwohl der Anschluss komplizierter ist, da Subwoofer und Endstufe separat eingebaut werden müssen, sind passive Bassboxen meist billiger in der Anschaffung und vermindern die oftmals vorkommenden brummenden Störgeräusche eines Subwoofers.

Passive Subwoofer sind auf einen bestimmten Frequenzbereich festgelegt und Einstellungen werden über den Verstärker und nicht an der Bassbox selbst vorgenommen. Daher werden sie vermehrt in Auto-Soundanlagen eingesetzt.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, dass eine passive Bassbox an unterschiedliches Zubehör angeschlossen werden kann. Somit kannst du deinen Tieftöner an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Bassboxen vergleichen und bewerten

Nachfolgend zeigen wir dir, mithilfe welcher Aspekte du die Vielzahl an verfügbaren Bassboxen kritisch bewerten kannst.

Auf diese Merkmale solltest du bei Subwoofern besonders achten:

Die nächsten Absätze stellen die einzelnen Kriterien näher vor.

Gehäuse

Bassboxen werden anhand drei Gehäusearten unterschieden, jedes Gehäuse verursacht eine andere Klang- und Bassqualität.

Bei einem geschlossenen Gehäuse wird die Luft, die in der Bassbox eingeschlossen ist, bei jedem Basston komprimiert und eine hohe Präzision der Töne erzeugt. Das Ergebnis ist ein tiefer, klarer Bass, an dem Musikliebhaber ihre Freude haben.

Bass Box-2

Eine geschlossene Bassbox ist bestens geeignet für Musikstile wie Techno, House oder Pop, um die optimale Klangqualität zu erzeugen, die zum Tanzen einlädt.
(Bildquelle: unsplash.com / Vonecia Carswell)

Ein Bassreflex Subwoofer hat eine Rohröffnung im Gehäuse, das Bassreflexrohr. Über dieses Rohr kann Luft in die Bassbox hinein- und hinausgelangen, der Tieftöner kann in gewissen Frequenzen lautere Klänge abspielen. Daraus ergeben sich pompöse, dröhnende Bässe. Eine Bassreflex Bassbox ist die richtige Wahl für dein Heimkino.

Ein Bandpass ist eine Kombination aus Bassreflex und geschlossenem Gehäuse. Im Gegensatz zu den anderen Gehäusearten, die klare Klangergebnisse über die gesamte Frequenz hinweg bieten, konzentriert sich der Bandpass nur auf einen kleinen Frequenzbereich. Dadurch liefert er einen extrem kraftvollen Bass. Willst du allerdings guten allgemeinen Klang, solltest du ein anderes Gehäuse vorziehen.

Nennleistung

Die Nennleistung beschreibt die durchschnittliche Leistung des verbauten Verstärkers innerhalb des vordefinierten Frequenzbereichs. Sie wird in RMS-Watt (Root Mean Square) angegeben.

Wichtig ist, dass es sich um Nennleistung und nicht Maximalleistung oder Musikleistung handelt. Diese alternativen Angaben sind nichtssagend und irreführend.

Je höher die Watt-Leistung, desto klarer und stärker ist der Bass. Die durchschnittliche Nennleistung, mit der du eine gute Klangfarbe erzielst, liegt bei 150 Watt. Allerdings gibt es immer Luft nach oben, bis hin zu 550 Watt.

Bestückung

Die Bestückung beschreibt die Tiefton-Membran einer Bassbox. Umso größer ihr Durchmesser, umso tiefer können Bässe wiedergegeben werden.

Heimkino: Membran ab 25 cm optimal

Beachte hierbei die Dimensionen des verfügbaren Raums. Umso größer der Raum, desto größer auch die Membran.

Der Mindestdurchmesser liegt bei 15 cm für kleinere Subwoofer, diese werden oft in Auto-Musikanlagen eingesetzt. Allerdings gibt es auch Modelle mit 35 cm Membranen.

Lautsprecher-Prinzip

Hier werden Subwoofer in drei Lautsprecherarten eingeteilt, wobei jede Bauweise für ein anderes Einsatzgebiet geeignet ist.

  • Frontfire Bassboxen feuern die Lautsprecher nach vorne ab, die Umgebungsluft wird in Schwingungen versetzt. So werden weniger Vibrationen an den Boden weitergegeben. Diese Geräte eignen sich gut für Musikanlagen, da Möbel und Böden nicht zum Wackeln gebracht werden.
  • Downfire Bassboxen geben, wie der Name schon verrät, ihre Bassvibrationen nach unten ab. Das führt zu wummernden und spürbaren Bässen, weshalb Downfire Subwoofer für dein Heimkino die beste Wahl sind.
  • Free Air Bassboxen besitzen als einzige Variante kein Gehäuse, sind im Normalfall passive Subwoofer und in erster Linie fürs Auto gedacht. Dort werden sie in den Kofferraum eingebaut, da auf diese Art das gesamte Innere des Fahrzeugs als Resonanzkörper benutzt wird.

Übertragungsbereich

Der Übertragungsbereich definiert die Frequenzspanne zwischen höchster und tiefster Frequenz, die deine Bassbox wiedergeben kann. Der Frequenzbereich beträgt bei den meisten Subwoofern ungefähr 20 bis 150 Hz.

Das menschliche Gehör kann Frequenzen unter 20 Hz nicht mehr wahrnehmen. Tiefere Frequenz-Angebote bieten also keinen Mehrwert.

Bei einer Bassbox mit regulierbarer Grenzfrequenz kannst du die Frequenz bestimmen, unterhalb derer Töne exklusiv vom Subwoofer abgespielt werden. Dies entlastet die anderen Lautsprecher der Anlage, sie konzentrieren ihre Leistung auf höhere Frequenzen. Diese Klangtrennung bietet dir anpassbare, klarere Tonqualität.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Bassbox

Was ist der ideale Standort für eine Bassbox?

Die richtige Positionierung deines Subwoofers ist entscheidend für die Klangqualität. Du solltest deine Bassbox so platzieren, dass du die Basstöne nicht orten kannst, denn der Klang soll dir ein Surround Sound-Erlebnis bieten.

Grundsätzlich solltest du einen Subwoofer nicht in Ecken oder direkt an eine Wand stellen, denn das erzeugt unangenehm hallende Bässe. Die gängigste Methode, um den idealen Ort zu bestimmen, ist die Kriechmethode. Hierbei stellst du die Bassbox auf deine normale Sitzposition, wählst eine basslastige Filmszene aus und kriechst dann im Wohnzimmer herum. Da der Bass an jeder Stelle anders klingt, findest du so die Stelle mit dem besten Sound.

Wie schließe ich eine Bassbox richtig an?

Moderne AV-Receiver und Lautsprecher besitzen einen speziellen Low Frequency Effects (LFE)-Eingang, auch Subwoofer-Anschluss (Sub Out oder Sub Pre Out) genannt, über den du aktive Bassboxen mit einem Mono-Cinch-Kabel verbinden kannst.

Bass Box-3

Wie du eine Bassbox anschließt, hängt davon ab, welche Anschlüsse dein Receiver besitzt. In jedem Fall liefert eine richtig angeschlossene Bassbox Klanggenuss für die ganze Familie.
(Bildquelle: unsplash.com / Will Francis)

Hat dein Receiver einen Stereo-Eingang, benötigst du stattdessen ein Y-Kabel. Danach schließt du den Subwoofer an die allgemeine Stromversorgung an und bist fertig.

Passive Bassboxen schließt du über ein zweikanaliges Lautsprecherkabel an die Lautsprecher an, hier musst du zusätzlich allerdings einen externen Verstärker zuschalten. Die Kabel klemmst du am Verstärker in die Ausgänge, bei der Bassbox in die “Input from amplifier” Eingänge. Als letzten Schritt verbindest du die “Output to speakers” Ausgänge des Subwoofers mit den Lautsprechern.

Soll ich eine Bassbox ankoppeln oder entkoppeln?

Beim Ankoppeln eines Subwoofers wird dieser mit dem Boden verbunden, während ein Entkoppeln eine Loslösung darstellt. Hierbei geht es um die Optimierung des Klangerlebnisses.

Ob du den Subwoofer an- oder entkoppeln solltest, hängt von der Art deines Bodens ab.

Bei Holzböden werden die Vibrationen der Bassbox auf Möbel und Wände übertragen, speziell bei Downfire Bassboxen. Dies kann durch ein Entkoppeln mit Resonanzdämpfern verhindert werden. Sie bestehen auf Materialien wie Gummi und absorbieren die Schwingungen des Gehäuses.

Bei schallharten Böden wie Beton oder Teppich ist hingegen ein Ankoppeln mit Spikes empfehlenswert, da diese Böden die Schwingungen absorbieren und dem Bass so die Klangfülle nehmen. Hier solltest du also die Vibrationen gezielt in den Boden leiten.

Kann ich eine Bassbox auch selber bauen?

Ja, du benötigst allerdings eine handwerkliche Begabung und Fachwissen. Variablen wie das Volumen der Bassbox und die benötigte Membrangröße müssen akkurat berechnet und die einzelnen Schritte aufeinander abgestimmt werden.

Die notwendigen Komponenten sind ein Gehäuse, eine Tieftöner-Membran sowie die Verkabelung. Du kannst entweder sämtliche Teile selbst bauen oder vorgefertigte Sets kaufen. Im Internet findest du alle nötigen Bauanleitungen für Materialbedarf, Design sowie mathematische Formeln zur Volumenberechnung.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.akustika.ch/richtig-hoeren/rund-ums-richtige-hoeren/gehoer/wie-hoert-der-mensch/

[2] https://www.gesund-vital.de/hoerschaeden-durch-laute-musik

[3] https://www.heimkino-praxis.com/subwoofer-einstellungen/

Bilquelle: Kuzmik/ 123rf.com

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Tom ist ein Elektrofachmann und arbeitet in einem Geschäft für Lautsprecher und Zubehör. Er selbst ist ein "Wetter-Fanatiker" und verfolgt gerne mit windgeschützter Ausrüstung das Gewitter und Unwetter. Die besten Bild- und Tonaufnahmen veröffentlicht er auf Foren, um sie mit Gleichgesinnten zu teilen.